Ein winterliches Abenteuer für Outdoor-Fans: Alles über das Eisangeln

Im Winter ist es erstmal vorbei mit den Outdoor-Abenteuern, bis die Frühlingssonne wieder herauskommt? Aber ganz und gar nicht! Winterliche Landschaften, Schnee und Eis können besonders beeindruckende Erlebnisse bereithalten, wenn man nicht aus Zucker ist – und die richtige Ausrüstung hat. Wie wäre es zum Beispiel mit dem Eisangeln auf einem zugefrorenen See? Wer schon erste Erfahrungen mit dem Angeln und einen Anglerschein gemacht hat, der kann das Angeln im Winter von einer ganz anderen Seite kennenlernen. Ob in Deutschland in einem besonders kalten Winter oder im tiefsten Skandinavien – wir fassen zusammen, worauf Sie beim Eisangeln achten müssen und welche Ausrüstung unverzichtbar ist.

Angeln auf dem Eis: Sicherheit geht vor

Natürlich besteht beim Eisangeln ein erhöhtes Sicherheitsrisiko gegenüber dem konventionellen Angeln in eisfreien Gewässern. Mit den richtigen Vorkehrungen und der wichtigsten Ausrüstung können Sie das Risiko aber auf ein Minimum senken. Die wichtigste Regel lautet: Betreten Sie kein Gewässer, das nicht von einer mindestens 15 cm dicken Eisschicht bedeckt ist! Wenn es sich um ein bewegtes Gewässer oder ein Gewässer in der Nähe eines Stausees handelt oder wenn Sie etwas mehr Gewicht auf die Waage bringen, dann achten Sie lieber auf eine noch dickere Eisschicht. Gehen Sie nicht allein eisangeln, damit im Fall der Fälle immer jemand da ist, der erste Hilfe leisten kann. Außerdem sollten Sie Eispicker um den Hals tragen. Das sind zwei Handstücke mit Eisennageln, die mit einem Seil verbunden sind. Sollten Sie einbrechen, so können Sie sich mithilfe der Eispicker aus eigener Kraft wieder aus dem Wasser ziehen. Eine Rettungsdecke kann nach dem Einbruch ins Eis vor Unterkühlung schützen.

So schützen Sie sich beim Eisangeln vor der Kälte

Natürlich ist es beim Eisangeln richtig kalt. Auf dem zugefrorenen Gewässer herrschen Minustemperaturen und die freie Fläche ist oft windig. Da Sie sich beim Eisangeln für längere Zeit ruhig verhalten müssen, sollten Sie unbedingt genug wärmende Ausrüstung mitnehmen. Kleiden Sie sich im Zwiebelprinzip mit wärmender Funktionskleidung und nehmen Sie ein Styropor- oder Schaumstoffbrett mit, auf das Sie Ihre Füße oder Knie abstützen können. So schützen Sie sich etwas vor der Kälte, die sonst von unten in Ihren Körper ziehen würde. Investieren Sie in eine hochwertige Thermoskanne, die Getränke auch bei Minusgraden richtig lange warmhält. Aber verzichten Sie beim Eisangeln auf Alkohol! Im ersten Moment scheint Hochprozentiges Sie zwar zu wärmen, aber kurz darauf würden Sie gefährlich auskühlen.

Das Loch zum Eisangeln: Eisbohrer, Axt oder Multitool?

Natürlich müssen Sie zum Eisangeln erst einmal ein Loch ins Eis bohren. Passen Sie den Durchmesser des Lochs an die Größe der Fische an, die Sie gerne fangen möchten. Ein Eisbohrer ist besonders praktisch, um Löcher ins Eis zu bohren, allerdings lohnt sich die Investition vor allem, wenn Sie regelmäßige Ausflüge auf das Eis planen. Mit einer Hacke oder Axt sollten Sie sehr vorsichtig umgehen, da Sie mit den groben Werkzeugen dem umliegenden Eis Risse zufügen könnten, die Ihre Sicherheit gefährden. Um das Eisangeln erstmalig auszuprobieren, tut es auch ein Multitool, mit dem Sie ein Loch bohren und dann vorsichtig vergrößern können. 

Generell kann ein Multitool nie schaden, wenn Sie sich in Ihr winterliches Abenteuer begeben. Mit dem Multitool können Sie alle unvorhergesehenen Aufgaben problemlos erledigen: Das Vorbereiten der Angelrute (übrigens eignen sich kürzere Angelruten besonders gut für das Eisangeln), das Präparieren der Köder und sogar das Zerlegen Ihrer Beute. Bei Ausflügen in die unberührte Natur sollten Sie immer ein hochwertiges Taschenmesser oder ein Multitool dabeihaben, um für alle Eventualitäten gerüstet zu sein.

Eisangeln in totaler Abgeschiedenheit: Wie kann ich mich vorbereiten?

Sie wollen es wirklich wissen: Es soll nicht nur an den bekannten See um die Ecke gehen, sondern Sie planen, in absoluter Abgeschiedenheit inmitten verlassener Natur zu angeln? Für ein solches Abenteuer kann es sich lohnen, eine mobile Solaranlage mitzunehmen. In der klirrenden Kälte des Winters scheint die Sonne oft besonders schön – und die Solarenergie können Sie nutzen, um nebenher Ihr Mobiltelefon oder Ihr GPS-Gerät aufzuladen oder sogar, um sich mit einer strombetriebenen Methode zu wärmen. Mobile Solarmodule eignen sich besonders gut für den Angelsport, da Sie beim Angeln sowieso eine ganze Weile an einem Ort verweilen. Diese Zeit können Sie effektiv nutzen, um mit Ihrem Solarmodul Solarenergie für verschiedene Zwecke zu sammeln.

 

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