Sicher durch den Winter: Selbstschutz und Selbstverteidigung in der dunklen Jahreszeit

Wenn es in Herbst und Winter früh dunkel wird kann es schnell passieren, dass man sich bei alltäglichen Tätigkeiten nicht mehr ganz wohl fühlt. Früh morgens auf dem Weg zur Arbeit und abends auf dem Heimweg, beim Sport oder bei der letzten Runde mit dem Hund ist es schon dunkel. Je nachdem, in welchen Gegenden man sich aufhält, kann da schnell ein Gefühl der Unsicherheit entstehen. Eine Lösung wäre es, solche Situationen möglichst ganz zu vermeiden. Aber wenn es gegen Ende des Jahres schon am späten Nachmittag dunkel wird, ist es für kaum jemanden möglich, das Haus nicht mehr zu verlassen oder nur im Hellen zu bleiben.

Die Lösung: Effektive Strategien zum Selbstschutz und zur Selbstverteidigung, die ein Gefühl der Sicherheit vermitteln, mögliche Angreifer fernhalten und sie im Fall der Fälle effektiv in die Flucht schlagen. Wir haben die wichtigsten Tipps zum Thema Selbstschutz und Selbstverteidigung für Sie zusammengefasst.

Tipp 1: Selbstschutz – bringen Sie sich nicht in Gefahr

Die Grundlage für jede Art von Selbstschutz ist es, sich gar nicht erst unnötig in Gefahr zu bringen. Sicher, es ist kaum zu vermeiden, dass Sie im Winter auch mal nach Anbruch der Dunkelheit unterwegs sind. Aber vermeiden Sie es, in besonders dunkle Ecken ohne richtige Beleuchtung oder in zwielichtige Gegenden zu gehen, die für ihre hohe Kriminalrate bekannt sind. Nehmen Sie sich zur Not die Zeit und laufen Sie einen kleinen Umweg – Ihre Sicherheit sollte es Ihnen wert sein. Vermeiden Sie es nach Möglichkeit, ganz allein in der Dunkelheit unterwegs zu sein. Die letzte Runde mit dem Hund am späten Abend oder die Sporteinheit am frühen Morgen können Sie vielleicht mit Ihrem Partner oder einem guten Freund zusammen erledigen. So erhöhen Sie Ihre Sicherheit, denn nächtliche Angriffe passieren in der Regel Menschen, die allein unterwegs sind. Ein schöner Nebeneffekt: Sie können gleich kostbare Zeit zusammen mit Ihren Liebsten verbringen!

Grundsätzlich gilt, wenn Sie in der Dunkelheit draußen sind: Hören Sie auf Ihr Bauchgefühl. Es fühlt sich irgendwie falsch an, um diese Ecke zu biegen? Ihr Instinkt sagt Ihnen, dass Sie jetzt lieber Ihr Handy in der Hand halten oder die Straßenseite wechseln sollten? Hören Sie auf Ihren Bauch, auch wenn es Ihnen übertrieben erscheint! Unser Instinkt kann uns viel über mögliche Gefahren mitteilen, wenn wir bereit sind, auf ihn zu hören.

Tipp 2: Selbstschutz mit Hilfe von Personal Alarms

Eine sehr effektive Methode, die eigene Sicherheit zu erhöhen, sind Personal Alarms. Gerade, wenn es um Selbstverteidigung für Kinder geht, sind Personal Alarms die Strategie erster Wahl. In Form von Schlüsselanhängern oder Armbändern sind die Personal Alarms immer dabei und können mögliche Angreifer mit einem sehr lauten Signalton in die Flucht schlagen. In der Regel reicht ein solcher Lärm, der Anwohner oder Passanten auf die Gefahr aufmerksam macht, und Angreifer entschließen, das Risiko lieber nicht einzugehen und zu fliehen. Ein Vorteil der Personal Alarms ist, dass man mit ihnen nicht viel falsch machen kann. Man muss nicht zielen oder komplexe Bewegungen ausführen, sondern nur auf einen Knopf drücken. Außerdem fällt die Hemmschwelle weg, einen fremden Menschen zu verletzen. Deshalb sind Personal Alarms die ideale Selbstverteidigung für Kinder. Aber auch die Selbstverteidigung für Frauen, alte Menschen und jeden, der Hemmungen bei körperlicher Notwehr verspürt, profitiert von den Personal Alarms.

Tipp 3: Selbstverteidigung mithilfe von Pfefferspray

Neben den Personal Alarms zum Selbstschutz ist es aber auch sinnvoll, Pfefferspray für die aktive Selbstverteidigung mit sich zu führen, wenn Sie in der Dunkelheit unterwegs sind. Besorgen Sie sich ein hochwertiges Pfefferspray und tragen Sie es in der Jackentasche bei sich, wo Sie mit einem Handgriff darauf zugreifen können. In Situationen, die Ihnen ein unangenehmes Bauchgefühl bescheren, stecken Sie Ihre Hände in die Jackentaschen und halten Sie das Pfefferspray schon vorsorglich in der Hand – mit dem Finger auf dem Auslöser. So können Sie im Fall der Fälle handeln, ohne lange überlegen oder zielen zu müssen. Übrigens: Pfeffersprays, die als Tierabwehrsprays deklariert sind, können Sie ganz legal kaufen. Der Besitz von Pfefferspray ist legal und wenn Sie in eine Notsituation kommen, wird auch der Einsatz von Pfefferspray einem Menschen gegenüber nicht geahndet, denn Sie haben selbstverständlich das Recht, sich in Notwehr zu verteidigen.

Tipp 4: Üben Sie Selbstverteidigung

Eines der größten Probleme bei der Selbstverteidigung ist die Hemmschwelle. Vor allem Frauen haben oft Probleme damit, in Notsituationen laut zu schreien oder Gewalt anzuwenden, um sich zu verteidigen. Deshalb ist es wichtig, Strategien zur Selbstverteidigung zu erlernen und vor allem zu üben, damit man sie im Fall der Fälle ganz automatisch abrufen und umsetzen kann. Selbstverteidigungskurse können dabei helfen. Frauen sollten am besten in einen speziellen Kurs zur Selbstverteidigung für Frauen gehen, wo daran gearbeitet wird, Hemmungen abzubauen. Auch Selbstverteidigung für Kinder ist ein wichtiges Thema, denn je früher man sich mit dem Thema Selbstverteidigung auseinandersetzt, desto besser kann man sich in einer tatsächlichen Notsituation wehren. Schicken Sie Ihre Kinder in einen Selbstverteidigungskurs, wo sie spielerisch lernen können, mit Gefahren richtig umzugehen. Sie werden dabei viel Spaß haben, ihr Selbstbewusstsein stärken – und für den Notfall gewappnet sein, der hoffentlich nie eintreten wird.